Deutschland; 23.06.2018

23.06.2018, Epilog; Abschiedsparty, EAS Jena

Alle waren sie gekommen, Frauen, Kinder, Eltern, Freunde, Kollegen, insgesamt über 70 Leute und es entstand eine wunderbare Stimmung. Zunächst lief nochmal die Diashow unserer cape2cape Reise, Erinnerungen wurden wach und die ohnehin vorhandene Vorfreude stieg ins unermessliche. Dann gab es lecker Essen, viele hatten was mitgebracht, auf diesem Wege nochmals ein großes Dankeschön dafür. Am Fanprojekt wurde gebraten und für uns wird es wohl die letzte Thüringer Bratwurst für lange Zeit sein…
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Dann begann das WM-Endspiel, der „Mannschaft“ gegen die Schweden. Es lief denkbar schlecht und als beim Stand von 1:1 auch noch die rote Karte für Boateng hinzukam, schwand die Hoffnung. Aber die verbliebenen Zehn bäumten sich auf, es gab eine lange Nachspielzeit und kein Drehbuch der Welt hätte es besser beschreiben können: Toni Kroos erzielte ein grandioses Tor in der letzten Sekunde, alle Dämme brachen, grenzenloser Jubel überall.

Doch dann wurde es Zeit zum Aufbruch. Die Horda hatte unseren Ford Transit namens „Gerhard“ hervorragend herausgeputzt, er erstrahlt in unseren Lieblingsfarben und steht nun vorm zweiten Auto-Frühling. In unseren schönsten Träumen hätten wir uns das nicht besser vorstellen können. Das Gepäck wurde verladen, allzuviel ist es ja nicht und der Tag wird kommen, wo alles getragen werden muss.

Dann war es schließlich soweit, Mitternacht war vorbei, alles war verladen, alle waren verabschiedet. Der einzig fahrtüchtige ist Flemme, also aufsitzen und los! Letzter Jubel am Fanhaus und ab gings. Beim Abfahren entstand die grandiose Idee, unsere Freundin Urte nochmal kurz zu besuchen. Wir wussten, dass sie ihren runden Geburtstag feierte. Spontaner Überfall gegen 01:30 Uhr, kurz mit Whisky angestoßen und dann verließen wir endgültig unsere Heimatstadt, deren Mauern wir in den nächsten zehn Wochen nicht mehr sehen werden.

Abschließend noch ein Wort in eigener Sache: Wir versuchen, unsere Reiseberichte auf dem neuesten Stand zu halten. Aktuelleres gibt es manchmal auf den neumodischen sozialen Kanälen. Aber wir twittern nicht, wir TRUMPeln

 

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